Markante Wegebäume

Erneuerung markanter Wegebäume in Echthausen

Im Jahre 1996 errichtete die Schützenbruderschaft an der unter dem Namen „heilig Geist“ bekannten Stelle im Echthauser Wald ein Wegekreuz. Dieses Kreuz erinnert an die Stelle im Wald an dem unsere Vorfahren auf dem langen und beschwerlichen Kirchwweg nach Menden Halt machten. Die Alten und Kranken blieben an dieser Stelle zurück, hörten die Glocken und beteten zum Heiligen Geist. 300 Jahre später und zum 100. Geburtstag der St. Vinzenz Kirche in Echthausen stellten die Vorstandsmitglieder auf der Lichtung „zu den 5 Buchen“ dieses Wegekreuz auf. Seit 2006 kann sich jeder im augelegten „Gipfelbuch“ verewigen.
Am 18. Januar 2007 zerstörte der Jahunderstum „Kyrill“ zwei der fünf Buchen komplett. Der Schützenvorstand pflanzte daraufhin im Jahr 2008 diese beiden Buchen neu – die fünf Buchen sind also wieder komplett.

Schild „Heilig Geist“:

An dieser Stelle machten unsere Vorfahren Halt auf dem
langen und beschwerlichen Kirchweg nach St. Vincenz
in Menden.

Die Älteren, so wird berichtet, blieben hier zurück,
hörten den Klang der Mendener Glocken und beteten zum Heiligen Geist.

„Heiliger Geist“ wurde deshalb dieser Ort genannt.
300 Jahre später und 100 Jahre nachdem in Echthausen die neue
Pfarrkirche eingeweiht wurde, errichtete die Schützenbruderschaft
St. Vincentius zum Gedenken daran im Juli 1996 dieses Kreuz.

Angeregt durch die historische Geschichte von „heilig Geist“ hatte das Vorstandsmitglied und Vereinsringsvorsitzender Rainer Belz die Idee zur Erhaltung und Erneuerung von markanten Echthauser Wegebäumen. So wurde die im Jahre 2003 durch einen Blitzschlag gänzlich zerstörte „Marienbuche“ (benannt nach einer Tochter „Maria“ des Adelsgeschlechts von Boeckenfoerde (Schloß Echthausen) oberhalb des Sportplatzes im Jahre 2008 neu geplanzt.

(Beim Pflanzen der neuen Marienbuche 2007)

Inschrift „Marienbuche“

Marienbuche

Markanter, mehrere hundert Jahre bekannter Wegebaum.
Ehemals gepflanzt vom Adelsgeschlecht von Boeckenfoerde,
genannt Schuengel, wohnhaft in den Gütern „Westerhaus“
( Schloss Echthausen) und „Osterhaus“ ( Reststallung Schaftstall )

Name „Marienbuche“ steht für den Vornamen
einer Tochter der Adelsfamilie

Im Jahr 2003 durch einen Blitzschlag in Brand geraten
2008 von Vorstandsmitgliedern der Schützenbruderschaft
St. Vinzentius Echthausen wieder neu gepflanzt, um diesen
bekannten Baum für die Zukunft in Erinnerung zu erhalten.

Das etwas unbekanntere Pendant zu diesem Baum die „Ludwigseiche“ (entsprechend benannt nach einem Sohn „Ludwig“) gelegen auf dem südwestlich gelegenen Echthauser Berg, wurde im Jahr 2009 unweit des Originalbaumes neu gepflanzt.

(Beim Pflanzen der neuen Ludwigseiche 2009)
Inschrift Ludwigseiche:

Ludwigseiche

Markanter, mehrere hundert Jahre bekannter Wegebaum.
Ehemals gepflanzt vom Adelsgeschlecht von Boeckenfoerde,
genannt Schuengel, wohnhaft in den Gütern „Westerhaus“
( Schloss Echthausen) und „Osterhaus“ ( Reststallung Schaftstall )

Name „Ludwigseiche“ steht für den Vornamen eines Sohn
der Adelsfamilie.

Alte Ludwigseiche ist abgestorben, ursprünglicher Standplatz
war ca. 200 m nordwestlich hinter dieser neueren Wegemündung.
2009 von Vorstandsmitgliedern der Schützenbruderschaft
St. Vinzentius Echthausen wieder neu gepflanzt, um diesen
bekannten Baum für die Zukunft in Erinnerung zu erhalten.

Dausfolgend entstand die Idee eines „Echthauser Baumwanderwegs“ der angeregt durch Rainer Belz und unter der Federführung des SGV- Vorsitzenden Klaus-Dieter Plokarzt und unter Mitwirkung von Dr. Weber im Rahmen des Wanderwegs „Rund um Wickede“ momentan in die Tat umgesetzt wird.

(„Der geplante Baumwanderweg „Rund um Echthausen“)

Der Baumwanderweg führt von der Marienbuche (Sportplatz) ca. 3 KM über die Osterheide am Heideplatz vorbei zur neu gepflanzten Ludwigseiche. Von dort sind es nur knapp 500m zu Echthausens berühmtesten Baum der „Sternbuche“.

Inschrift Sternbuche

Sternbuche

Geschichtsträchtiger und bekanntester Wegebaum Echthausens.

Name der Sternbuche beruht auf den sternförmig zulaufenden
Waldwegen.

Immer ein beliebtes Wanderziel, in früheren Jahren von verliebten
Paaren mit kleinen Symboleinritzungen ( Herzen und Initialien )
versehen, die mittlerweile weit empor gewachsen sind.

Von der Sternbuche sind es weitere 900m Richtung „schwarzer Weg“ um zur Lichtung „5 Buchen am Heiligen Geist“ zu gelangen. Dieser Baumwanderweg geht auf Höhe“ schwarzer Weg“ in den „Wimberner Teil“ des Rundwanderwegs „Wickede“ über.

Der Schützenvorstand wird sich nachhaltig um die Pflege und Erhaltung dieser markanten Wegebäume kümmern.

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