Gravierende Änderung zum Fest 2016: digitaler Vogel wird mit Lasergewehren abgeschossen

Das diesjährige Schützenfest wird mit einer absoluten Neuheit aufwarten. Das Vogelschießen wird modernisiert, die Gewehre gegen moderne Laserwaffen ersetzt und der Vogel mit einem digitalem Sensor ausgestattet, der nicht nur die Schießkünste der Schützen berücksichtigt, sondern auch einen Zufallsgenerator eingebaut hat, der vom Vorstand per Funk programmierbar ist. So kann es sein, dass ab Schuss Nummer 50 der Vogel spontan aus dem Kasten fällt. Möglich macht dies eine kleine Sprengladung die im inneren des Vogels angebracht ist und per Bluetooth mit dem Gewehr verknüpft ist.

Somit ist das Vogelschießen an Spannung nicht zu überbieten. Um möglichst viele Mitglieder „unter die Stange“ zu locken  wird sich grundlegendes ändern: Jedes Mitglied zahlt zunächst einen 50,00 € höheren Festbeitrag. (Wichtig: Über Ausnahmen zu dieser Beitragserhöhung wird die Bruderschaft in den „SchützenNEWS“ vor dem Fest ausführlich informieren.)  Nachdem der Schützenbruder dann einen Schuss auf den „neuen Vogel“ abgegeben hat, erhält er diese 50,00 € in Bar wieder zurück.  Schießt er jedoch nicht, gehen die 50,00 € in einen Jackpot den der neue König erhält. “ Ein fairer Deal für alle“ findet auch Hauptmann Andreas Schacke, der für das Vogelschießen verantwortlich ist.

Der Vorstand um Oberst Stefan Reszel möchte mit dieser Änderung das etwas in die Jahre  gekommene Vogelschießen modernisieren: „Ursprünglich war diese Neuerung erst zum Jubiläum 2018 geplant, doch  da wir bereits in diesem Jahr sehr günstig an die Laserwaffen und die benötigte Software kommen, haben wir uns spontan  entschlossen die Sache schon auf dem Schützenfest 2016 zu testen.“ Die Waffen kommen übrigens  vom Biathlon-Stützpunkt in Ruhpolding und werden dort seit Jahren für Trainingszwecke  eingesetzt. Der Zufallsgenerator und die Sprengladung  wurden bereits per Internet in den USA bestellt.  Der neue Vogelbauer Andreas Westhoff  und Mitarbeiter eines heimischen Elektro-Meisterbetriebs werden den Adler  mit dieser Sensortechnik ausrüsten. Echthausen wird somit eine echte Vorreiterrolle in Sachen „digitales Vogelschießen“ übernehmen. Das Projekt ist deutschlandweit einmalig.

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