Schützenfest ABC

A|man|da, die
Traditionell vorgetragenes Lied über das Leben eines nicht näher beschriebenen Mädchens. Im Refrain wird das Weglassen des Greiforgans der oberen Extremitäten besungen. Siehe auch→ Manni Neuhaus
Am|bi|en|te
Partyband aus Delbrück. Haben den Samstagabend revolutioniert.
Siehe auch→ Jürgen Klopp An Tagen wie diesen
An|tre|ten, das
Beliebtes Ritual vor dem Festzug. Jeder Schützenbruder, der was auf sich hält, sollte teilnehmen. Siehe auch → Böllerschüsse
Au|gus|tin, o du lieber
Wird traditionell am Montag morgen gesungen und getanzt.
Siehe auch → “Alles ist hin!“ → Fremd küssen
BBB, die
Big Band Bruchhausen. Sorgt seit Jahrzehnten für Stimmung und ist fester Bestandteil bei allen musikalischen Programmpunkten.
Siehe auch → Entendorf
Bier, das
Ein Wunder der Natur und eines der ältesten alkoholischen Getränke. Ändert von Samstag auf Sonntag den Namen und heißt dann Freibier. Siehe auch → Prost → 0,1
Be|zahl|the|ke, die
Berühmt-berüchtigt. Früher der Platz für Besserverdienende. Heute gern genutzter Ort, um ein „großes Bier“ zu trinken. Außerdem Treffpunkt für Fans der Konterbiere am Montagmorgen.       Siehe auch →„Ist schon was anderes!“
Bier|kel|ler, der
Sagenumwobener Sitz der Bieroffiziere. Wer hier rein kommt, darf sich geehrt fühlen. Siehe auch → Heringe
Bier|ath|lon, der
Trendsport für fitte Biertrinker: Schießen, Trinken, Laufen. Ist, wie der große Bruder im Winter auch, so langsam auf dem Rückzug. Siehe auch → Strafrunde
Blas|mu|sik, die
Gehört zum Fest dazu und umfasst alle Musikgattungen, bei denen ausschließlich oder überwiegend Blasinstrumente verwendet werden. Alle fünf Jahre wird bayrisch der Marsch geblasen.Siehe auch → Eutenhausen – Mussenhausen
Eh|rung|en, die
Werden nach dem Festzug durchgeführt. Verdiente Schützen und Jubilare erhalten Anstecktrophäen. Siehe auch → Piercing
Ei|er|back|en, das
Bunt zusammengewürfelte Gruppen treffen sich nach Schließung der Halle zur Nachfeier. Dabei wird die Pfanne geschwungen.
Siehe auch → „Habt ihr noch Eier im Haus?“
Fähn|rich, der
Ist der einzige, der auf Lebenszeit gewählt werden darf. Hat die Fahne immer im Blick und kann Regen nicht ausstehen. Siehe auch → Henke, Willi jr.
Fest|bei|trag, der
Obolus für unbeschwertes Feiern. Jedermanns Ziel ist es, den „auch wieder rein zu holen“. Siehe auch → Eintrittsfähnchen
Fest|zug, der
Findet viermal während des Wochenendes statt. Höhepunkt ist der Sonntag mit Vorbeimarsch und vielen Gastvereinen. Besonders angenehm bei sommerlichen Temperaturen. Siehe auch → Ralli → Marschausweis → „Rührt euch!“
Feu|er|was|ser
Traditioneller Indianertanz. Dabei steckt man die Hand durch die Beine des Vordermanns(/-frau). Ganz jugendfrei! Siehe auch → Karl May
Frösch|el|kes, die
Wannentanz der Dorfjugend. Wer hier nicht nass wird, hat sich gut versteckt. Bevorzugt behandelt werden Mädchen in weißen T-Shirts. Gespielt wird die englische Nationalhymne. Siehe auch → „God save the Queen“
Gold|dorf, das
Echthausen. Siehe auch → Heimat
Haupt|mann, der
Alles hört auf sein Kommando. Besonders beliebt wegen dem gebrüllten Satz:
„An die Freibiertheken weggetreten.“ Siehe auch → Heiserkeit
In|ter|net, das
Siehe auch →www.echthausen.net und → www.facebook.de/echthausen
Jo|han|nes, St.
Hat viel zu tun – ist er doch Schutzpatron von gleich drei befreundeten Bruderschaften. Siehe auch → Voßwinkel WickedeWimbern
Jung|schütz|en, die
Auch Heranwachsende oder Dorfjugend. Leben mit jugendlichem Elan die alten Traditionen. Fallen durch ausgefallene Kostüme am Montagnachmittag auf. Feste Traditionen sind das Jungschützenfest und das Fahne aufhängen am Vorabend des Festes. Siehe auch → „Die Jugend heutzutage!“ → „Das hätte es bei uns nicht gegeben!“
Ju|bi|la|re, die
(Alt-)Ehrwürdige Festteilnehmer. Fester Bestandteil des Festzuges am Sonntag. Nehmen im Laufe der Jahre an Zahl zu. Siehe auch → Demografischer Wandel
Kas|tan|ien, die
Spenden Schatten, wenn es zu warm wird. Gerüchten zufolge schmeckt unter ihnen das Bier am Besten. Siehe auch→ Büsche holen
Kat|tenbu|de, die
Höchster Finanzsitz und Ort zäher Verhandlungen.
Siehe auch → „Ich bin schon 16, ehrlich!“
Ket|te, die
Äußeres Zeichen der Königswürde. Schon bevor der erlegte Vogel den Boden berührt, wird die Kette dem neuen Majestäten um den Hals gelegt. Jeder König darf sie um einen persönlich gestalteten Orden erweitern. Siehe auch → Krone
Kin|der|tanz, der
Beliebt bei jung und alt.
Siehe auch → Biene Maja → Gummibärenbande → Heidi
Kö|nig, der
Der wichtigste Mann und Repräsentant des Vereins. Setzt zielsicher den letzten Schuss auf den Vogel und glänzt dann mit seiner Königin. Eine Zeitlang unbeliebter Posten und einmal sogar fast gar nicht besetzt (→ Büchse rettet Fest). Seit einigen Jahren wieder heiß begehrtes Amt. Siehe auch → Baum, Andreas → Baum, Jessica
Kö|nigs|tanz, der
König und Königin bitten zum Tanz und alle schauen zu. Früher war Walzer Pflicht. Heute kann es auch Discofox sein. Siehe auch → Volle Halle
Kom|pa|nien, die
Inzwischen gibt es zwei davon. Die erste und die siebte. Bereichern die Umzüge.
Siehe auch → Marschierfehler
Lie|der , die
Siehe auch → Echthausen ist ein Dörflein` klein
Max und Moritz
Kindergarten in Echthausen. Hier wird der Kinderkönig ausgeworfen. Sorgt auf dem Fest für die Kinderbelustigung und -betreuung. Siehe auch → „Gott sei Dank jetzt ist´s vorbei mit der Übeltäterei!“
Mes|se, die heilige
Wird traditionell am Samstag nach dem ersten Festzug zelebriert – mit feierlicher Musik. Der Segen für das Fest wir hier erteilt. Manch einer bleibt ihr heimlich fern und reiht sich – schon recht wackelig – erst hinterher wieder ein.
Siehe auch → Vorstands-Ministranten
Mit|tags|pau|se, die
Am frühen Montagnachmittag heißt es „Hähne hoch“. Die Festteilnehmer ruhen sich dann auf ihre Weise aus – in Gärten bei Freunden und einem kühlem Bier. Einige wenige schaffen es, an der Halle „durchzumachen“. Siehe auch → Jungschützenkönig
Muck|en|tag, der
Am Dienstag nach dem Fest wird aufgeräumt. Früher ging es danach noch hoch her.
Siehe auch → Aspirin → Erbsensuppe
Mu|sik, die
Ohne sie geht nichts. Party am Abend, Märsche zum Festzug, Zünftiges am Nachmittag. Für jeden ist etwas dabei. Siehe auch → Böhmischer Traum
No|Go´s
Siehe auch → Krawallbruder → Stänkern → Glasbruch
O|berst, der
Der Chef des Vorstands und wichtigste Autorität. Zu erkennen an den goldenen Ehrenabzeichen. Siehe auch → Soester Allerheiligenkirmes
Pfer|de|ren|nen, das
Sportliche Betätigung für Zwischendurch. Gymnastische Übungen mit den Händen. Siehe auch → Schwielen Oxer
Po|lo|nä|se, die
Sonntagabend geht sie los – mit ganz großen Schritten. Die Straßen sind voll und es gibt einen vergnüglichen Abschluss irgendwo im Dorf. Siehe auch → Schnaps
Prä|ses, der
(lateinisch, eigentlich „vor etwas sitzend“)
Oberste Geistlichkeit der Bruderschaft. Darf als einer der ersten auf den Vogel schießen und verblüfft oft durch Treffsicherheit. Siehe auch → Vater Unser
Qua|drill|e, die
Der Tanz schlechthin. Der französische Kontratanz ist nicht ganz einfach zu erlernen, aber wenn die fünf Tanzrunden vorbei sind, sieht man überall strahlende Gesichter. Siehe auch →“Das war spitze“ → La ola-Welle
Re|veil|le, die
Musikalischer Morgengruß des Musikvereins Echthausen.
Siehe auch → Wecken, von franz. reveillez: „Aufwachen“
Rut|sche, die
Tablett voll Bier.
Siehe auch → „Hol ´ma einen
Ru|dern, das
Noch mehr Sport. Diesmal für die Bauchmuskeln. Durch den Achim Reichel Song wird dann auch mal der Hallenboden gesäubert. Siehe auch → „Aloha he“
Se|nio|ren, die
Gern gesehene Gäste am Montagmorgen. Bevorzugen ein schattiges Plätzchen unterm Zelt. Hier darf´s auch schon mal ein Schnäppschen sein.
Siehe auch → Je oller, je doller
Schnup|per|stun|de, die
Unschlagbares Angebot: Zwei Stunden Freibierfest für Unschlüssige. Ab und zu versackt jemand und tritt gleich in den Verein ein.
Siehe auch → Ruhrtalradweg → Schlangenlinien
Spiel|manns|zug, der
Musikalische Festzugsbegleitung bestehend aus Marschtrommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken. Hilft, den Gleichschritt beizubehalten – beim Marschieren setzt der linke Fuß zeitgleich mit dem Paukenschlag auf.   Siehe auch → „Drei weiße Birken“ → Zapfenstreich
Sü|ßig|keit|en|bu|de, die
Hier gibt es Naschwerk aller Art.
Siehe auch → Schnuckeln Gemischte Tüte für ´nen Euro
Schuhe|klop|pen, das
Wieder der Montagmorgen: Schuhe aus und dann im Takt mittrommeln zum Fehrbelliner Reitermarsch.
Siehe auch → „Fleischmanns Onkel guckt durch Strumpfmanns Fenster“
Schuss|wa|gen, der
Nur Amateure sagen Schießbude. Der Profi weiß, es heißt Schusswagen. Sorgt bei jung und alt für Vergnügen.
Siehe auch → „Die Röhrchen werden abgeschossen und nicht abgemeckert!“
Tat|toos, die
Werden am Montag verteilt. Mutige bezahlen für diese Form des Körperschmucks eine Gegenleistung in Höhe eines Schnapses. Siehe auch → Arschgeweih
Vin|zen|tius, St.
Schutzpatron der Bruderschaft. War ein Märtyrer von der iberischen Halbinsel. Wurde in Valencia übelst gefoltert, dabei aber der Legende nach von Engeln getröstet, die ihm den Rost und das Marterbett zu einem zarten Blumenlager machten.
Siehe auch → Schützenmesse
Vo|gel|bau|er, der
Er weiß genau, wie viel sein Adler so „ab kann, würde aber selbst nie auf sein Werk schießen. Wer König werden will, sollte sich vorher bei Ihm Tipps holen.
Siehe auch → Hockenbrink, Erhard → Vogeltaufe
Vo|gel|wie|se, die
Auf ihr steht man am Montagmorgen und schaut dem Schießen zu. Gerüchten zufolge kommt auch des Öfteren mal ein gewisser Franz vorbei, weil er gerne einen hebt. Siehe auch → Bolzplatz
Vor|stand, der
Arbeiten, damit alle zusammen feiern können. Und zwar, um Frieden, Eintracht und Bürgersinn unter den Mitgliedern und in der Dorfgemeinschaft zu fördern. Vereinigt alle Mitglieder und Gäste ohne Unterschied des Ranges, Standes oder Vermögens zu froher Geselligkeit. Siehe auch → Satzung
WM, die
Alle vier Jahre finden die K.O.- Spiele während des Schützenfestes statt. Tut meistens (bis auf 1998) der Stimmung keinen Abbruch. Siehe auch → Rudelgucken
Weiß|buch|sen
Umgangssprachlich für Mitglieder des Vorstands.
Siehe auch → Sockenfrage
Wert|mark|en, die
Werden am Samstag verkauft und nur an diesem Tag auch zum Antreten gereicht.
Siehe auch → „Ich hab noch Wertmarken!“ → “Gelten die morgen auch noch?“
X-be|lie|big
Ist es, mit wem man zusammen ein Bier trinkt, man tut es einfach.
Siehe auch → Neubürger
Yo|ga
Hilft, das Gleichgewicht zu bewahren, wenn man am Ende einer Bank sitzt, an dessen anderen sich gerade jemand erhebt. Siehe auch → Stürzerpokal
Zelt, das
Ist schon mal abgebrannt. Beliebter Treffpunkt bei Regenschauern. Hier findet das Jungschützenfest statt. Nur einer weiß, wie es richtig aufgebaut wird.
Siehe auch → Schiefe Theke
Zie|ge, die
Dorfdenkmal und des Öfteren fester Anlaufpunkt der Polonäse. Musste schon manchen Ritt über sich ergehen lassen.
Siehe auch → Störrisch
Advertisements